Ökumenischer Gottesdienst am Radweg

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Mitten durch die Gemeinde Hofbieber führt der Milseburg-Radweg. Er verbindet Fulda-Götzenhof mit Hilders und führt am Rande des Ortsteils Elters vorbei. Dort, gegenüber der Stelle, wo sich die alte Bahnhaltestelle befand, soll die erste Radwegekirche auf grüner Wiese entstehen. Eine Kirche in Form der Jakobstreppe ist geplant, in der Radfahrer, Jogger, Wanderer und andere Gäste einen Ort der Stille, der Besinnung und Einkehr finden, eine Raststätte für die Seele.

 

Seit 2015 sammelt der Förderverein Radwegekirche Milseburg e.V. für dieses besondere Projekt spenden. In den Sommermonaten finden an der Stelle der geplanten Kirche ökumenische Gottesdienste statt, so auch am Samstag, 25. Mai. 

 

Trotz des wechselhaften Wetters nahmen rund 60 Personen am ökumenischen Gottesdienst statt, den Pfarrer i.R. Ander-Molnár und Diakon Oeste gemeinsam gestalteten. Als Predigerin war Pfarrerin Baumgart von der ev. Kirchengemeinde Versöhnungskirche-Matthäuskirche Fulda eingeladen worden. Sie verknüpfte auf amüsante, charmante und nachdenkliche Weise die Lebensgeschichte von Franz von Assisi mit dem geplanten Kirchenbau. „Wer im Jahr 2024 noch davon träumt, eine Kirche zu bauen, der ist mindestens genauso verrückt wie Franziskus - oder genauso vom Geist Gottes beseelt“, sagte die junge Pfarrerin in ihrer Predigt. 

 

Nach dem Gottesdienst wurde noch die Möglichkeit geboten, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen. Für den nächsten Gottesdienst am 22. Juni um 17 Uhr konnte als Prediger Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez gewonnen werden.