Am 26. Oktober wird in allen Gemeinden unserer Landeskirche ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor. Außerdem informieren wir Sie darüber, wann, wo und wie Sie Ihr ganz persönliches Zeichen setzen können!
In unserer Gemeinde haben sich elf Frauen und vier Männer bereiterklärt, für das wichtige Amt des Kirchenvorstehers/der Kirchenvorsteherin zu kandidieren. Sie sind allesamt bereit, sich mit ihrer Zeit und Kraft sowie mit ihren je eigenen Gaben und Fähigkeiten in den Dienst unserer Gemeinden zu stellen. Dafür danken wir allen Kandidatinnen und Kandidaten sehr herzlich!
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten:

Mein Name ist Karlheinz Becker. Ich bin 70 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Die Begegnungen mit den Menschen in den Gottesdiensten in der Versöhnungskirche und Matthäuskirche sind wertvoll und bereichern mein Tun. Die Zusammenarbeit im Kirchenvorstand ist vom christlichen Glauben und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Ich gehöre dem Kirchenvorstand seit 6 Jahren an. Gerne möchte ich mich weiter für und in unserer Kirchengemeinde einsetzen.

Mein Name ist Dorothee Drachenberg (45 Jahre alt) und ich lebe seit 8 Jahren mit meinem Mann und 2 Kindern (3 und 7 Jahre) in Gläserzell. Als Physikerin bin ich Qualitätsmanagerin bei einem Automobilzulieferer. Ich liebe Musik und singe sehr gern.
Kinder für die Kirche zu begeistern, ist mir sehr wichtig. Im Jahr 1998 war ich Gründungsmitglied und Vorsitzende eines CVJM Ortsvereins, um die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde neu aufzustellen.
Die Erfahrungen aus Kirchengemeinden in verschiedenen Regionen Deutschlands möchte ich gern in die Kirchenvorstandsarbeit einbringen.

Mein Name ist Ellen Herzog-Petzold. Ich lebe mit meiner Familie in Horas. Als zweifache Mutter, Erste in meiner Familie mit Studienabschluss, Frau eines Berufssoldaten und Führungskraft kenne ich verschiedene Lebenswelten – und die Herausforderungen, die damit einhergehen.
Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Herz, Verstand und christlichen Werten im gemeinnützigen Sektor. Ich kandidiere, weil ich mich für eine lebendige, zukunftsorientierte Kirche einsetzen möchte – eine Kirche, die ideell wie finanziell stabil ist und allen Menschen Halt und Gemeinschaft bietet.
Danke für Ihre Stimme!
Mehr über mich: http://linkedin.com/in/ellen-herzog-petzold-959abb101

Christine Jordan, mit meinem Mann lebe ich seit über 25 Jahren in Fulda, unsere Kinder sind längst aus dem Haus. Ich engagiere mich seit vielen Jahren im Kirchenvorstand und stelle mich erneut zur Wahl. Warum?
Damit unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich die Menschen wohlfühlen, Kraft schöpfen und Kontakte pflegen können, braucht es Menschen, die mit anpacken.
In den Jahren meiner Mitarbeit habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt und bin als „Kirchenfee“ noch tiefer in die Gemeindearbeit hineingewachsen. Dies möchte ich gerne fortführen. Außerdem schätze ich die konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit im Kirchenvorstandsteam sehr.

Mein Name ist Monika Knipper-Elm. Ich wohne mit meinem Mann und meinen beiden Kindern in Niesig. Hauptberuflich arbeite ich als Lehrerin für Französisch und Geschichte an der Ulstertalschule in Hilders. Durch meine Tätigkeit als Organistin, die mir sehr viel Freude bereitet, bin ich seit vielen Jahren in unserer Kirchengemeinde verwurzelt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich in den Kirchenvorstand gewählt werden würde, um mich auch in anderen Bereichen aktiv für eine lebendige Kirchengemeinschaft einzusetzen.

Mein Name ist Claudia Ludwig-Schulte, bin „ökumenisch“ verheiratet, wohne auf dem Aschenberg, und engagiere mich seit vier Amtszeiten im Kirchenvorstand. Warum kandidiere ich erneut? Weil die Herausforderungen an die Kirche im Allgemeinen und an die Kirche vor Ort größer werden und ich meinen Teil dazu beitragen möchte, dass es weitergeht, indem man Worten auch Taten folgen lassen sollte.
Von Beruf bin ich Lehrerin an einer Fuldaer Berufsschule und 62 Jahre alt.

Mein Name ist Doris Müller. Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet und arbeite in einer Bäckerei. Mir macht es Freude, die Gottesdienste mitzugestalten und wenn man ein positives Feedback bekommt, verdoppelt sich die Freude.
In der letzten Kirchenvorstandsperiode haben wir uns auf viel Neues einlassen müssen. Aber als Gemeinschaft haben wir alle Herausforderungen gut hinbekommen. Ich würde gerne weiterhin meine ehrenamtliche Mitarbeit in unsere Gemeinde miteinbringen.

Mein Name ist Sabrina Naumann.
Ich bin derzeit im letzten Ausbildungsjahr zur Erzieherin, da mir die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß macht.
Wir wohnen in Horas, wo ich auch den Gemeindebrief austeile. Ich war bereits als Kind ein Teil der Versöhnungskirche und bin im Erwachsenenalter wieder zu einem Teil der Gemeinde geworden. Mein Glaube begleitet mich täglich, da ich in einer christlichen Einrichtung arbeite.
Ich möchte Mitglied des Kirchenvorstands werden und so die Arbeit der Kirche unterstützen.

Kurt Pitzer, geb. am 24.06.1956, verheiratet mit Susanne Pitzer, geb. Garreis, zusammen haben wir zwei Kinder und aktuell 3 Enkel. Geboren und aufgewachsen bin ich in Marburg/Lahn. Seit 1997 wohne ich in Gläserzell.
Nach Banklehre, Studium (BWL) war ich 20 Jahre bei einer Großbank tätig. Seit 2002 bin ich selbstständig mit einem Beratungs- und Buchhaltungsunternehmen tätig. In geselligen Runden Musik hören und liebe Menschen zu bekochen sind Dinge, die ich gerne tue.
Meine Arbeit im Kirchenvorstand würde ich gerne fortsetzen, denn die Bestandssicherung der Kirche und der Gemeinde sind mir wichtig.

Mein Name ist Jürgen Puta, ich bin 46 Jahre alt, Vater von vier Kindern und wohne seit 15 Jahren mit meiner Familie am Trätzhof.
Die Kirche ist für mich ein Ort der Gemeinschaft, des Glaubens und der gegenseitigen Unterstützung – Werte, die ich aktiv während der letzen 6 Jahre mitgestalten durfte und gerne weitertragen möchte.
Als Mitglied unserer Gemeinde habe ich bereits in verschiedenen Bereichen mitgewirkt. Gerne würde ich diese Arbeit fortsetzen und den Weg der Kirche für die Gemeinde nachhaltig mitgestalten.
Besonders wichtig sind mir eine lebendige Gemeindearbeit, die Offenheit für neue Ideen und eine gute Zusammenarbeit im Team.

Reinald Repp, 68 Jahre, Kinderarzt
Geboren und aufgewachsen bin ich in einem Dorf im Vogelsberg. Studium und Facharztausbildung absolvierte ich in Gießen, wo ich meine Frau Elsbeth kennenlernte. Wir haben 2 erwachsene Kinder, einen Schwiegersohn und einen kleinen Enkel. Seit 2002 wohnen wir am Aschenberg. Unsere Kinder wurden 2007 und 2013 in der Versöhnungskirche konfirmiert. Als benanntes Mitglied bin ich seit 2020 in der Kreissynode. Mit mehr Zeit im Ruhestand ab nächstem Jahr würde ich gerne mit meinen beruflichen und persönlichen Erfahrungen für die Kirchengemeinde da sein. Besondere Anliegen sind mir die Ökumene und dass Glaube und Kirche in unserer Gesellschaft wichtig sind.

Ich heiße Sonja Schneider, bin 52 Jahre alt und lebe seit 2003 mit meiner Familie in Maberzell.
In meiner Freizeit bin ich gerne draußen unterwegs – beim Wandern mit unserem Hund oder beim Fußballschauen.
Musik und Glaube sind für mich mehr als Worte: Sie sind Kraftquellen, die Menschen in unserer evangelischen Kirche – unabhängig von Rasse, Hautfarbe oder Herkunft – miteinander verbinden. Das Motto „Kirche für jeden“ bedeutet für mich Offenheit und Gemeinschaft, in der jeder seinen Platz findet.
Ich kandidiere für den Kirchenvorstand, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, aktiv die Entwicklung der Gemeinde mitzugestalten.

Mein Name ist Christiane Thielen.
1994 kam ich zum BWL-Studium nach Fulda und bin seit 2010 am Aschenberg zu Hause.
Kontakt zur Versöhnungskirche bekam ich durch die Grundschulgottesdienste unseres Sohnes. Seine Konfirmationszeit brachte mir die Gemeinde nahe.
Seit 8 Jahren bin ich als Dipl.-Betriebswirtin und Dipl.-Kreativ-Therapeutin im Bereich Kerzendesign und Silberschmuck selbstständig.
Im Urlaub entdeckt unsere dreiköpfige Familie gerne die Welt.
Ich bin in einem karitativen Verein sowie im Klassen-/Schulelternbeirat engagiert. Darüber hinaus möchte ich mich gerne im Kirchenvorstand einbringen.

Ute Katharina Wieters, 57 Jahre, Lehrerin (Wirtschaft und Englisch), Abteilungsleiterin, zwei Töchter, verwitwet, aus Niesig.
Es ist mir wichtig, dass Kirche und Gemeinde trotz oder gerade wegen aller anstehenden Veränderungen weiterhin allen Halt, Hilfe und Gemeinschaft geben können. Denn obwohl ich teilweise etwas wenig Kraftreserven habe, bin ich überzeugt, dass Gott mich bis hierher getragen hat. Deshalb kandidiere ich für den Kirchenvorstand. Ich habe Erfahrung und Kompetenz im administrativen und verwaltenden Bereich, arbeite ausgesprochen gern mit Menschen und freue mich, wenn ich mich im Team des Kirchenvorstands einbringen darf.

Mein Name ist Solveig Wilshusen. Ich bin verheiratet und habe zwei wunderbare Töchter. Die vielen freundlichen Menschen, denen wir in der Versöhnungskirche/Matthäuskirche begegnet sind, haben wesentlich dazu beigetragen, dass ich “meinen Platz” gefunden habe und in Fulda heimisch geworden bin. Deshalb macht es mir große Freude, mich hier einzubringen.
Mich bewegt, was Menschen trennt und vor allem, was sie zusammenbringt. Ich möchte gerne auch weiterhin dazu beitragen, dass diese Gemeinde ein lebendiger Ort bleibt, an dem Menschen von jung bis alt einander, sich selbst oder Gott begegnen können.

Nun sind Sie an der Reihe, liebe Gemeindeglieder! Ihre Aufgabe ist es, von diesen fünfzehn Kandidatinnen und Kandidaten zehn auswählen. Dazu bekommen alle Gemeindeglieder, die am Wahltag mindestens 14 Jahre alt sind, ab dem 25. September eine Wahlbenachrichtigungskarte aus dem Postweg zugestellt.
Für die Wahl haben Sie dann drei Möglichkeiten:
1. Möglichkeit:
Sie gehen am 26. Oktober ins Wahllokal und geben dort Ihre Stimme ab.
Es gibt zwei Wahllokale: das Gemeindehaus am Trätzhof und die Versöhnungskirche am Aschenberg. Beide Wahllokale sind von 9.30-16.30 Uhr geöffnet.
Verbinde Sie Ihren Wahlgang gern mit einem Gottesdienstbesuch: Wir feiern jeweils um 10 Uhr Gottesdienst in der Versöhnungskirche (es singt der Kirchenchor!) und in der Matthäuskirche (mit Kirchencafé im Anschluss!).
2. Möglichkeit:
Sie wählen per Briefwahl. Dazu ist lediglich die Wahlbenachrichtigungskarte zu kennzeichnen, zu unterschreiben und dem Pfarramt zuzustellen. Die Briefwahlunterlagen werden Ihnen dann zugesendet. Sie können die Briefwahl auch persönlich im Gemeindebüro beantragen.
3. Möglichkeit:
Sie geben Ihre Stimme zwischen dem 26. September und dem 19. Oktober per Onlinewahl ab. Das dafür nötige Zugangspasswort erhalten Sie mit Ihrer Wahlbenachrichtigungskarte.
Ich bitte Sie noch einmal herzlich, sich an der Kirchenvorstandswahl zu beteiligen. Sie zeigen damit Ihr Interesse an und Ihre Verbundenheit mit unserer Kirchengemeinde und drücken zugleich Ihre Anerkennung gegenüber den Kandidatinnen und Kandidaten aus.
Vielen Dank!
Ihre Pfarrerin Tina Oehm-Ludwig
P.S.: Die Verabschiedung des alten und die Einführung des neuen Kirchenvorstands findet am 1. Advent (30. November) um 10 Uhr in der Versöhnungskirche statt!
